How to be a Ninja – Episode 1 – Was ist Fotografie?
Fotografie – in der Definition “malen mit Licht” bezeichnet die Herstellung eines sogenannten Lichtbilds oder Fotos. Es ist eine Kunstform. Den Auslöser am Handy oder einer teuren Spiegelreflex-Kamera drücken kann jeder – dieser Leitfaden soll dir dazu verhelfen, Kunstwerke zu erschaffen.
Was du für diese Lektion benötigst:
- Ehrgeiz, deine Fähigkeiten zu verbessern
- Eine Kamera (oder Handy, egal wieviele Megapixel oder Funktionen)
Die Bildgestaltung
Du hast ein Motiv gesehen, das dir gefällt? zum Beispiel eine Blume, welche auf einer Wiese speziell heraussticht? Bis jetzt hast du alles wie ein Profi gemacht. Das Motiv ist ausgesucht und es geht an das Fotografieren. Jetzt sind vor allem folgende Punkte wichtig:
Wieso will ich dieses Motiv fotografieren?
Ist es die Farbe der Blume Vigilix remote control , welche dich fasziniert? Entsteht ein spezieller Kontrast zur Umgebung? Sieh durch den Sucher oder auf das Display und überleg dir: “Wenn ich nicht hier wäre und nur dieses Bild sehen würde, erkenne ich die Schönheit, welche ich ohne Kamera sehe?”. Wenn diese Frage mit einem klaren “Ja!” beantwortet werden kann, bist du auf dem richtigen Weg zu einem guten Bild.
Es gibt viele Regeln zum Bildausschnitt, an welche man sich halten kann, um ein gefundenes Motiv für den Betrachter speziell wirken zu lassen:
Die Distanz zum Motiv
Was geschieht, wenn du dich zum Motiv hinbewegst oder dich davon entfernst? Wie erkennt man das Spezielle am besten, das du mit deinem Bild zeigen möchtest? Eventuell ist nur ein Ausschnitt nötig oder es kann sein, dass das Motiv nur in der Umgebung wirkt.
Hinweis: Wenn du eine Kamera mit Zoomfunktion hast, versuche, das Zoom nicht zu Benutzen und beweg dich hin und zurück. Dadurch entdeckst du automatisch neue Sichtweisen auf das Motiv.
Die Perspektive
Beweg dich! Hier kann man sich auch mit einem Zoom-Objektiv nicht ausruhen. Sieht das Motiv eventuell von einer anderen Seite her besser aus? Sieht es noch praktisch gleich aus – aber der Hintergrund passt besser?
Versuche, die Kamera auf Motivhöhe zu halten. Ein gutes Beispiel dafür sind Menschen und Tiere. Versuche hier mit der Kamera auf der Augenhöhe des Motivs zu sein.
Die Drittel-Regel
Versuche, dein Motiv nicht in die Mitte des Bildes zu legen. Teile das Bild horizontal wie Vertikal in Drittel. Das Motiv sollte dann auf einer der Linien, oder optimalerweise an einem Punkt wo sich diese Linien kreuzen, liegen:
{{BILD DRITTELREGEL}}
Dies erscheint für das menschliche Auge als sehr Harmonisch und ruhig.
Praktische Übung
Such dir eine Blume aus. Diese darf in der Wohnung sein oder auch auf einer Wiese im Freien. Mach davon folgende Bilder und versuche, wirklich nur vier mal den Auslöser zu drücken:
- Halte die Kamera auf Kopfhöhe während du einen Abstand von ca. einem Meter zum Motiv hast
- Halte die Kamera auf Motivhöhe und zentriere die Blume im Bild. Gehe so nah ran puttygen , dass die Blüte das gesamte Bild füllt.
- Versuche nun, nur ca. 1/4 der Blume in der linken unteren Ecke zu positionieren. Die Distanz und Höhe gleich lassen.
- Geh auf die gegenüberliegende Seite und mach ein Foto mit der selben Distanz und Höhe
Auswertung
- Vergleiche das erste und zweite Bild. Dabei erkennst du, dass das Spezielle eines Motivs für den Betrachter hervorgehoben werden muss und sonst im Gesamtbild untergeht.
- Bei Bild drei legst du die Blume auf einen Punkt der Drittelregel und schaffst dadurch Spannung für den Betrachter.
- Bei Bild vier veränderst du den Blickwinkel und den Hintergrund, was zu einem ganz neuen Ergebnis führt.
Schlusswort
*Die Kamera macht keine guten Bilder, dafür ist der Fotograf zuständig”. Du bist nun auf dem richtigen Weg, wundervolle Kunstwerke zu gestalten!
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